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spätkarolingische dreischiffige Basilika, begonnen um 915. Wesentliche Teile des Westwerks von 952 und 1072 (westfäliche Romanik); Langhaus 1290 vollendet, bemerkenswert: riesige Maßwerkfenster, Spitzenleistungen deutscher Maßwerkkunst, z. T. alt erhalten; Querhaus und Chor Mitte des 13. Jh. entstanden, Chorabschluß 1350 angefügt. 1945 weitgehend zerstört, bis 1957 wieder aufgebaut. Besonders zu beachten: im Langhaus dreiteiliger Matthiasaltar (1520), "Madonna mit der Traube" (1450), Freskomalerei (1290) am südlichen, Bronzekruzifixus (11. Jh.) am nordwestlichen Vierungspfeiler. Südwand des Querhauses: Apostelfries (1250) mit den beiden Dompatronen. Altarbild (1480) von dem westfälischen Künstler Gert von Loon. Im Haus am Dom befindet sich die Domschatzkammer mit dem bedeutendsten Kirchenschatz Westfalens. Ältestes Werk: Elfenbeindeckel mit Himmelfahrtsmotiv (2. Hälfte 9. Jh.); seltenes Stück: Hedwigsglas (12. Jh.). Zahlreiche Reliquiare sowie ausgezeichnete Werke der Plastik. Bemerkenswert: Reliquien-Pyxis (Mitte 13. Jh.), reliefgeschmücktes Silbergefäß mit Zeltdach (Di, Do, Sa, So 10-12, Mi, Fr 15-17 Uhr)