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Dr. Maria Th. & Dr. Ulrich Koberg & Dennis Beckre, Zahnärzte

Warum stellt die Behandlung des Wurzelkanals ein Problem dar?

Jede Zahnwurzel hat neben einem oder mehreren Hauptkanälen eine Reihe von Seitenkanälen und ein insgesamt mehrere Kilometer langes Geflecht von sehr engen Tubuli mit einem Durchmesser von wenigen Mikron (=Millionstel Meter). Diese Tubuli sind jedoch groß genug, um für Bakterien durchgängig zu sein.

- Aufgrund dieser Größenverhältnisse können jedoch nur die zentralen Hauptkanäle mit Instrumenten gereinigt und später mit einer Füllung versorgt werden. Eine vollständige Desinfektion aller Wurzelkanäle ist unmöglich.

- Abbauprodukte aus dem dann toten Dentin können zur einer chronischen Entzündung führen.

- Später sollten regelmäßige röntgenologische Untersuchungen des wurzelgefüllten Zahnes durchgeführt werden, um eine Beherdung an der Wurzelspitze auszuschließen.

- Da ein wurzelgefüllter Zahn im Laufe der Zeit spröde wird, sollte mit dem Zahnarzt überlegt werden, ob er eine Krone zur Stabilisierung erhält, um spätere Spaltbrüche zu vermeiden.

Die Wurzelbehandlung

 

Aus biologischer Sicht ist die Wurzelbehandlung aus einer Reihe von Gründen problematisch. Zum besseren Verständnis hier zunächst eine Übersicht über den Behandlungsablauf:

Karies Nach der Betäubung wird der Zahn aufgebohrt, die Karies entfernt, ein Zugang zur Pulpa (Zahnnerv) geschaffen.
Endo Die entzündete Pulpa wird entfernt, die Wurzelkanäle werden desinfiziert und eine desinfizierende Einlage eingebracht.
Endo_Fuellung Nach Abklingen der Beschwerden wird der Wurzelkanal weiter gereinigt und der entstandene Hohlraum mit einem Wurzelfüllmaterial verschlossen. Anschließend wird der Zahn wieder mit einer Füllung verschlossen.

 

Kontakt: Dr. Maria Th. Koberg: maria@dr- koberg.de & Dr. Ulrich Koberg: ulikob@dr- koberg.de & Dennis Becker: dennisbecker@t-online.de ; Stiftr. 23, 32427 Minden. Tel.: +49571/23966; Fax.: +49571/25704
Letzte Aktualisierung: Do., 21.07.2005 13:25