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Die Gesunderhaltung Ihrer Zähne liegt uns am Herzen, damit Sie ein Leben lang kraftvoll zubeißen können. Karies, Zahnfleischbluten und Parodontose sind heute absolut vermeidbar. Unser individuelles Prophylaxeprogramm hilft Ihnen, Ihre Mundhygiene zu verbessern und hat die optimale Mundgesundheit zum Ziel. Damit Ihr Lächeln ein Leben lang hält.
Weltweit ist die Karies in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen - trotz gleichbleibenden Zuckerkonsums. Ursache: die Fluoride in Zahncremes, Speisesalz, Trinkwasser usw. Um ihre schützende Wirkung zu erklären, muss man noch einmal genau schauen, welche Prozesse im Mund ablaufen:
Wie schon erklärt, sind Zähne keine statischen Strukturen. Auch aus dem gesunden Zahn wird immer eine kleine Menge Kristalle durch den Speichel herausgeschwemmt (diesen Vorgang nennt man Demineralisation). Das macht aber nichts, solange sich im Speichel genügend Einzelteile des Zahnschmelzes befinden. Diese werden nämlich sofort an der ramponierten Stelle wiedereingebaut (das ist die Remineralisation). Im gesunden Zahn wird genauso viel eingelagert wie herausgelöst. Das ändert sich, wenn das Bakterium Streptococcus mutans das Kommando übernimmt: Dessen Säuren lösen viel mehr heraus, als der Speichel wieder einbauen kann - im Ergebnis findet also eine Demineralisation statt.
Fluoride bewirken nun verschiedene Dinge. Die wichtigsten: Zum einen bilden die Fluoride mit dem Kalzium des Speichels eine Schutzschicht aus Kalziumfluorid auf den Zahnoberflächen. Diese Schicht muss die Säure dann erst mal zerstören, bevor sie den darunter liegenden Zahnschmelz auflösen kann. Zum zweiten verschieben die Fluoride das Geschehen im Mund wieder in Richtung Remineralisation. Fluoride können nämlich in den Zahnschmelz eingebaut werden - und zwar anstelle des empfindlichen Hydroxyl-Ions. Wenn man also durch Zähneputzen oder Fluoridsalz o.ä. sehr viele Fluoride im Speichel hat, dann werden mehr Fluoride in den Zahn eingebaut, als die Säuren herauslösen können. Dadurch ist es sogar möglich, kleine Defekte des Schmelzes wieder zu schließen, die die Säure schon in den Zahn gefressen hat.
Ein Nebeneffekt des Fluorids: Es dringt auch in die Plaque ein und behindert dort den Stoffwechsel der Kariesbakterien - die können dann nicht mehr so viel Säure produzieren.